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TUM Department of Architecture
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Das Department of Architecture der Technischen Universität Mßnchen (TUM) bietet mit rund 200 Wissenschaftlern an 28 Professuren und ßber 1.500 Studierenden die bayernweit einzige universitäre Architekturausbildung. Das Department verfßgt ßber ein ungewÜhnlich umfangreiches Themenportfolio.
Das Department ist Teil der TUM School of Engineering and Design. Im Zuge einer grundlegenden Reform der Organisationsstruktur der TUM (Agenda 2030) wurde die vormalige Fakultät fßr Architektur zum 1. Oktober 2021 als Department in die genannte School integriert.
Contents
⢠Studiengänge
⢠Geschichte
⢠Vorgeschichte
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Architekturmuseum
Als Ort und Treffpunkt fßr alle an Architektur Interessierten zeigt das Architekturmuseum der Technischen Universität Mßnchen in der Pinakothek der Moderne seit 2002 ein breit gefächertes Programm wechselnder Ausstellungen, das durch Publikationen, fachkundige Fßhrungen, Gesprächsrunden, Vorträge und andere Veranstaltungen ergänzt wird. Durch die in Deutschland einzigartige Stellung als Hochschulinstitution mit Archiv und Ausstellungsräumen vereint das Architekturmuseum Sammlung, Lehre und Forschung.
Studiengänge
B.A. Architektur, B.Ed. Bautechnik, B.Sc. Landschaftsarchitektur, M.A. Architektur, M.Sc. Ressourceneffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen, M.A. Landschaftsarchitektur, M.Sc. Urbanistik
Lehr- und Forschungseinheiten (Professuren)
⢠Architektur und Konstruktion
⢠Entwerfen und Gestalten
⢠Bildende Kunst
⢠Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege
⢠Architekturinformatik
⢠Städtische Architektur
⢠Entwerfen und Konstruieren
⢠Baugeschichte, Historische Bauforschung und Denkmalpflege
⢠Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design
⢠Architekturgeschichte und kuratorische Praxis
⢠Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft
⢠Baurealisierung und Baurobotik
⢠Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land
⢠Baukonstruktion und Baustoffkunde
⢠Tragwerksplanung
⢠Neuere Baudenkmalpflege
⢠Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen
⢠Integrated Product Design
⢠Entwerfen und Holzbau
⢠Urban Design
⢠Städtebau und Wohnungswesen
⢠Raumentwicklung
⢠Landschaftsarchitektur und Transformation
⢠Landschaftsarchitektur und Üffentlicher Raum
⢠Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume
⢠Architectural Design and Participation
⢠Green Technologies in Landscape Architecture
Geschichte
Vorgeschichte
Ab 1766 gab es auĂerdem eine Ăśffentliche Zeichenschule, die ab 1770 von KurfĂźrst Max Joseph III. unterstĂźtzt wurde. Allerdings wurde auch hier nur Grundlagenunterricht gehalten. Am 26. März 1792 wurde als Ergänzung der Ausbildung durch die ZĂźnfte fĂźr Lehrlinge und Gesellen die âFeiertäglichen Zeichnungsschuleâ durch Hermann Mitterer gegrĂźndet. Im Jahre 1793 grĂźndete Franz Xaver Kefer fĂźr den Personenkreis der Lehrlinge und Gesellen die Feiertagsschule MĂźnchen. Beide Schulen wurden kurz darauf zusammengeschlossen, da man erkannte, dass neben dem Grundwissen wie Lesen, schreiben und Rechnen das Beherrschen der Zeichenkunst grundlegend fĂźr alle Handwerksberufe war. Bis zur ErĂśffnung der Bauschule an der Akademie der Bildenden KĂźnste MĂźnchen im Jahre 1808 gab es in Bayern keine akademische Ausbildung von Architekten und Baumeistern.
1823 wurde von Gustav Vorherr nach dem Vorbild der Pariser Ăcole polytechnique und der Berliner Bauakademie als erste ihrer Art im deutschen Sprachraum die KĂśnigliche Baugewerksschule in MĂźnchen gegrĂźndet. Hier sollte, anders als in diesen Städten, ein modernes, an den Ăśrtlichen Notwendigkeiten orientiertes Bauwesen im Vordergrund stehen, das sogar den bis dahin vernachlässigten ländlichen Raum einbezog und praxisorientiert begabte Bauhandwerker und Parliere zu Baumeistern fortbildete.
Die Bauschule der Akademie der Bildenden KĂźnste
1808 wurde die Bauschule der Akademie der Bildenden KĂźnste in MĂźnchen erĂśffnet und blieb fĂźr die folgenden Jahrzehnte der wichtigste Ort der Architektenausbildung in Bayern. Der Unterricht begann im Jahr 1809 zunächst im Untergeschoss des ehemaligen Jesuitenkollegs (Wilhelminum) in der Neuhauser StraĂe. 1812 wurde ein zusätzliches Gebäude im Hof des Wilhelminums erĂśffnet. Die Aufnahmekriterien fĂźr die Bauschule waren nicht sehr restriktiv: Die 13- bis 14-jährigen SchĂźler mussten lediglich Lesen, Schreiben und Rechnen kĂśnnen. 1827 wurden dann zudem Kenntnisse in Geometrie, Stereometrie, Schattenbestimmung, Holzkonstruktion, Architekturzeichnen und Kenntnis der Säulenordnung nach Vignola vorausgesetzt. 1847 wurde zudem eine VorprĂźfung abgehalten.
Jedes Jahr nahmen zwischen 22 und 60 SchĂźler das Studium an der Bauschule auf. Die Bauschule wurde zunächst von Carl von Fischer geleitet. Nach dessen Tod wurde 1820 Friedrich von Gärtner von KĂśnig Ludwig I. zum Professor der Baukunst ernannt und als dieser dann 1841 Direktor der Kunstakademie wurde, Ăźbernahm August von Voit die Leitung der Bauschule. 1847 starb Gärtner und Voit wurde zum Oberbaurat ernannt, so dass der Posten des Leiters der Bauschule erneut frei wurde. Ludwig I. bestimmte Ludwig Lange als Leiter, der in einer Akademiereform den Staatsbaudienst aus der Bauschule ausgliederte. Da Maximilian II. in Abgrenzung von der Antikenleidenschaft seines Vaters Ludwig I. einen eigenständigen Baustil zum Programm erhob (âMaximiliansstilâ), wurde auch der Leiter der Bauschule 1855 ausgewechselt und Georg Friedrich Ziebland erhielt dieses Amt.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlor die Architektenausbildung an der Kunstakademie jedoch stark an Bedeutung und verlagerte sich immer stärker an das Polytechnikum. 1873 wurde der Lehrstuhl fßr Architektur aufgehoben und die Lehre in HÜherer Baukunst an der Kunstakademie wurde von nun an durch den Inhaber des Lehrstuhls fßr HÜhere Baukunst am Polytechnikum ßbernommen.
Die Architektenausbildung an der Polytechnischen Schule
Da sich die Akademie einer Auseinandersetzung mit Industrie und Technik verschloss, kam es 1833 zur GrĂźndung einer polytechnischen Schule in MĂźnchen. Als dann in den 1850er-Jahren die Schule, an der es noch keine Trennung zwischen Bauingenieur und Architekt gab, den Weg zur StaatsprĂźfung zum âCivilbauingenieurâ dem wichtigen Titel fĂźr Staatsbaubeamte, erĂśffnete, zeichnete sich ein Umschwung in der MĂźnchner Architekturausbildung ab, der schlieĂlich zum Bau der 1868 erĂśffneten âneuen polytechnischen Schuleâ â die heutige TU MĂźnchen â und zum Ende der Bauschule 1873 an der Akademie fĂźhrte.
Neubau und Neureuther-Renaissance 1868â1882
An der âneuen polytechnische Schuleâ â ab 1877 Technischen Hochschule, seit 1970 Technische Universität â war erstmals in Bayern die Ausbildung von Architekten und Ingenieuren getrennt. An der âHochbauschuleâ unterrichteten die vier Professoren Gottfried von Neureuther (HĂśhere Baukunst), Rudolf Gottgetreu (Konstruktion), Albert Geul (Civilbau) und Joseph Mozet (Zeichnen) sowie der Bildhauer Conrad Knoll und als einziger Assistent August Thiersch. Die Zahl der Architekturstudenten stieg von 1868 bis 1878 von 18 auf 161. Dominierender Lehrer war Gottfried von Neureuther, der beim Entwurf die Formensprache der italienischen Renaissance vertrat. Eine stilistisch definierbare Neureutherschule bildete sich allerdings in den 14 Jahren seiner Lehrtätigkeit bis 1882 nicht aus.
Den GrĂźndungsbau fĂźr die âneue polytechnische Schuleâ errichtete Gottfried von Neureuther 1864â1868 als prächtiges Neorenaissancegebäude mit Mitteltrakt und zurĂźckgesetzten SeitenflĂźgeln direkt gegenĂźber der Alten Pinakothek nach dem Vorbild von Gottfried Sempers ZĂźrcher Polytechnikum (heute ETH ZĂźrich). Zur VerfĂźgung stand ein 90 m breiter Bauplatz an der ArcisstraĂe, weniger als die Hälfte des heutigen von Arcis-, Theresien-, Luisen- und GabelsbergerstraĂe begrenzten Stammgeländes. Im sĂźdlichen SeitenflĂźgel waren Chemie und Physik und im nĂśrdlichen die Mechanisch-Technische Abteilung sowie Räume fĂźr Geologie und Mineralogie untergebracht. Der Hauptbau umfasste in den Obergeschossen die Abteilungen fĂźr Architektur und fĂźr Bauingenieurwesen. Heute sind von dem im Zweiten Weltkrieg zerstĂśrten GrĂźndungsbau nur noch Teile des Erdgeschosses entlang der GabelsbergerstraĂe und im Hof hinter dem âBestelmeyerbauâ (SĂźd) erhalten.
Gottfried von Neureuther versuchte, durch seine Position als einziger Entwurfslehrer der HÜheren Baukunst, seinen Neorenaissancismus zu einer eigenständigen Stilrichtung zu entwickeln, konnte sich jedoch trotz zahlreicher bekannter Schßler (Seidl, Hocheder, Mellinger, Graff und LÜwel) mit diesem Programm nicht durchsetzen. Die Architekturausbildung in Mßnchen stand noch im Schatten der ungleich erfolgreicheren Architekturschule des Stuttgarter Polytechnikums (u. a. mit Christian Friedrich von Leins).
Die Ăra Thiersch 1882â1921
Die Mßnchner Schule erlangte erst unter seinem Nachfolger Friedrich von Thiersch, der 1879 fßr den schwer kranken Neureuther berufen wurde, ßberregionale Bedeutung. Zahlreiche Neuberufungen unter Thiersch (u. a. von Schmidt, Hocheder, Fischer, Bßhlmann, Sporrer, Pfann, Wittmann, von Mecenseffy) sowie die Ausweitung der Lehrtätigkeit fßhrte dazu, dass die Mßnchener Architekturfakultät im Jahr 1909 das erste Mal mit 577 eingeschriebenen Studenten die bis dahin fßhrende Technische Hochschule Berlin ßberholte und zur bedeutendsten Architekturschule des Deutschen Reichs wurde.
Im Sommersemester 1907 wurde die erste weibliche Architekturstudentin immatrikuliert, nachdem Bayern bereits 1905 die Zulassung von Frauen als Studierende an der Technischen Hochschule zugelassen hatte. Da es jedoch nach wie vor nur eine geringe Zahl weiblicher Abiturientinnen gab, blieb die Zahl der weiblichen Architekturstudentinnen niedrig.
Mit Thiersch dominierte bis ins 20. Jahrhundert der Renaissance-Monumentalbau die Lehre der Architekturfakultät, wobei Ăźberdurchschnittlichere SchĂźler bei Thiersch eine groĂe Freiheit im Entwerfen nutzen konnten. Seine SchĂźler arbeiteten auch bei zahlreichen Bauprojekten mit. Bei Thiersch studierten viele der einflussreichsten Architekten des frĂźhen 20. Jahrhunderts wie Max Berg, Paul Bonatz, Martin DĂźlfer, Martin Elsaesser, Ernst Fiechter, Theodor Fischer, Hans Grässel, Otho Orlando Kurz, Ernst May, Hubert Ritter, Otto Rudolf Salvisberg, Fritz Schumacher und Heinrich Tessenow. Eine weit geringere Bedeutung hatte Heinrich von Schmidt, der Sohn des Wiener Dombaumeisters Friedrich von Schmidt, der 1883 als zweiter Architekturlehrer berufen wurde. Er war vor allem fĂźr die gotische und romanische Formenlehre zuständig. Mit der Berufung von Carl Hocheder 1898 bekam die von diesem als neuer Entwurfsstil BĂźrgerliche Baukunst begrĂźndete Zivilbaukunde ein stärkeres Gewicht.
Ab 1901 wurde nach Berlin, Dresden und Aachen der Städtebau nun auch in Mßnchen gelehrt, zunächst in Gestalt eines Lehrauftrags von Hocheder, ab 1908 dann mit der Berufung von Theodor Fischer auf eine eigene Professur fßr Entwerfen und Städtebau. Mit Paul Pfann, der zuvor bei Paul Wallot tätig war, konnte 1899 ein fßr seine Freihandzeichnungen berßhmter Professor fßr den Zeichenunterricht berufen worden.
Auch die erste bedeutende bauliche Erweiterung der Hochschule erfolgte unter Friedrich von Thiersch: Im SĂźdwesten des Areals entlang der Gabelsberger- und LuisenstraĂe schuf Thiersch 1910â1916 dreigeschossige FlĂźgelbauten mit Verbindung zum Altbau und einem die L-fĂśrmige Anlage dominierenden Turmbau, dem heutigen Wahrzeichen der TU. Im Trakt an der GabelsbergerstraĂe waren im zweiten Obergeschoss in einer von Thiersch prächtig ausgestatteten Raumflucht die Bibliothek und die Plansammlung der Architekturabteilung untergebracht. Gemäà dem damaligen Stand der Bautechnik sind durch Verstärkung der Stahlbetondecken mit Stahlträgern die Zwischenwände versetzbar und erlauben eine flexible Nutzung.
Reaktion und Aufbruch 1918â1933
Nach dem Ersten Weltkrieg wandelten sich die âStilschulenâ allmählich in âKonstruktionsschulenâ. In der Weimarer Zeit prägten zahlreiche Neuberufungen die Ausbildung an der Architekturfakultät der Technischen Hochschule. 1917 wurde Richard Schachner auf den eigens fĂźr ihn errichteten Lehrstuhl fĂźr Inneren Ausbau, technische und gesundheitliche Anlagen in Gebäuden, ferner Industriebauten berufen. Mit Schachner, den Erbauer des Schwabinger Krankenhauses, gewannen zudem Bauhygiene und Krankenhausbau an Bedeutung. 1920 wurde neben Mecenseffy eine zweite Professur fĂźr Konstruktion errichtet, auf die Sigismund GĂśschel berufen wurde. ĂuĂerst folgenreich war die Neubesetzung des Thiersch-Lehrstuhls mit dem konservativen German Bestelmeyer, der nicht nur zum Präsidenten der Akademie ernannt wurde, sondern auch mit der Errichtung der Erweiterungsbauten an der ArcisstraĂe beauftragt wurde. Die Architektenausbildung in MĂźnchen verlor an Renommee und Attraktivität, die Studentenzahlen gingen zurĂźck.
Doch zunächst gab es mit den ebenfalls neu berufenen Adolf Abel (1928) und Robert Vorhoelzer (1930) zwei moderne Gegenpole zu der konservativen Ausrichtung durch Bestelmeyer. Der gemäĂigt moderne Fischer-SchĂźler Abel Ăźbernahm den Städtebaulehrstuhl und der radikalere BegrĂźnder der Postbauschule Vorhoelzer wurde auf den Schmidt-Lehrstuhl berufen, den er in einen studentischen Atelierbetrieb umwandelte.
Auf den freien Flächen zur ArcisstraĂe erweiterte Bestelmeyer 1923â1926 den Neureutherbau durch zwei vorgesetzte FlĂźgelbauten in Anlehnung an italienische Palazzi. Die TH erhielt dadurch einen repräsentativen Eingangshof, der mit zwei âRossebändigerâ-Skulpturengruppen von den Bildhauern Bernhard Bleeker und Hermann Hahn kĂźnstlerisch gefasst wurde.
Architektenausbildung im Nationalsozialismus 1933â1945
Nachdem 1933 Abels Pläne fĂźr ein neues Kunstausstellungsgebäude an der Stelle des zerstĂśrten Glaspalastes abgelehnt worden waren und 1937 Adolf Hitler ihn Ăśffentlich kritisiert hatte, konnte dieser im Ăśffentlichen Baugeschehen keine Rolle mehr spielen, blieb jedoch Lehrer an der TH. Seine Zuständigkeiten verlor er jedoch weitgehend an den 1938 neu berufenen Friedrich Gablonsky. VorhĂślzer dagegen wurde von den Nationalsozialisten systematisch ausgeschaltet. Schon Anfang der 1930er Jahre wurden seine Werke als bolschewistisch kritisiert, und nachdem er 1931 Ăśffentlich kritisch auf einen Vortrag von Paul Schultze-Naumburg, den GrĂźnder des nationalsozialistischen Kampfbundes fĂźr deutsche Kultur, reagierte, wurde er von Ăźberzeugten Nationalsozialisten wie Georg W. Buchner und German Bestelmeyer trotz der Verteidigung durch seine (auch nationalsozialistischen) Studenten Theodor Fischer, Paul Schmitthenner und sogar Rudolf HeĂ 1933 wegen âundeutscher Kunstrichtungâ beurlaubt und 1935 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Ab 1933 spielte das moderne Bauen an der TH keine Rolle mehr.
1935 begann die Planung fĂźr einen Neubau der gesamten Technischen Hochschule rund um den Schlosspark Nymphenburg, um das Hochschulgelände an der ArcisstraĂe fĂźr die NSDAP frei zu räumen. Auf einem Gelände an der Menzinger StraĂe, gegenĂźber dem Verwaltungsgebäude des Botanischen Gartens wurde der Grundstein gelegt. Die monumentalen Neubauplanungen von Bestelmeyer (1938) und Gablonsky (1938) wurden dann jedoch mit der Ernennung von Hermann Giesler zum Generalbaurat fĂźr die Stadt MĂźnchen hinfällig. Der Kriegsbeginn sorgte dann dafĂźr, dass die Neubaupläne nicht weiter verfolgt wurden.
Auch während des Nationalsozialismus gab es mehrere Neubesetzungen. Der Vorhoelzer-Lehrstuhl wurde 1936 mit dem konservativen Roderich Fick neubesetzt, der später wegen der Errichtung der Parteibauten auf dem Obersalzberg und seiner Ernennung als Reichsbaurat fĂźr die Stadt Linz des Ăfteren von seiner Lehrtätigkeit beurlaubt wurde. 1932 erhielt Alwin Seifert den Grässelschen Lehrauftrag fĂźr Garten- und Friedhofsgestaltung und wurde 1936 fĂźr seinen Beitrag als Landschaftsanwalt beim Bau der Autobahnen von Hitler mit dem Professorentitel belohnt. Besonders umstritten war die Berufung des fanatischen Nationalsozialisten und Rassisten Alexander von Senger auf den Lehrstuhl fĂźr Bauforschung, der eigens fĂźr ihn errichtet wurde. Senger wurde aufgrund seiner politischen Kontakte zu Alfred Rosenberg und Paul Schultze-Naumburg als Vorkämpfer des Nationalsozialismus an die TH berufen, obwohl er kaum fachliche Qualifikationen dafĂźr besaĂ. Seine inhaltlichen Beiträge rĂźckten gegenĂźber seiner Denunziantentätigkeit fĂźr die Gestapo in den Hintergrund. Auch der 1942 auf die Bestelmeyer-Nachfolge berufene Julius Schulte-Frohlinde spielte weniger als Hochschullehrer denn als politischer Aktivist fĂźr den Nationalsozialismus eine Rolle.
In diese Zeit fällt aber auch die Berufung von Hans DĂśllgast, der bereits vor seiner Ernennung 1939 zum auĂerordentlichen und 1942 zum ordentlichen Professor fĂźr Architekturzeichnen zahlreiche Lehraufträge fĂźr die TH ausĂźbte, der neben Thiersch und Fischer zu den einflussreichsten LehrerpersĂśnlichkeiten der Architekturfakultät gehĂśren sollte.
Neubeginn zwischen Tradition und Moderne 1946â1968
Schon im Sommer 1946 wurden wieder Architekten an der Technischen Hochschule ausgebildet. Die beiden während des Nationalsozialismus in Ungnade gefallenen Professoren Robert Vorhoelzer und Adolf Abel nahmen ihren Lehrbetrieb wieder auf und auch DÜllgast sowie der Statikprofessor Alfred Zenns konnte seine Lehrtätigkeit fortsetzen. Auch Friedrich Krauss, Sigismund GÜschel lehrten nach dem Krieg, zum Teil jedoch nur aushilfsweise. Roderich Fick, Julius Schulte-Frohlinde, Alexander von Senger und Friedrich Gablonsky wurden entlassen und nicht wieder eingestellt. Alwin Seifert wurde erst 1949 wieder fßr einen Lehrauftrag und 1954 fßr eine befristete Professur zurßckgeholt.
Eine vordringliche Aufgabe war jedoch der Wiederaufbau bzw. Neubau der zerstĂśrten Räumlichkeiten der Technischen Hochschule. Zu diesem Zweck wurde ein Spezialkommissar fĂźr den Wiederaufbau der TH direkt der Obersten BaubehĂśrde unterstellt. Diesen Posten erhielt Vorhoelzer, der zudem auch stellvertretender Rektor der Universität wurde. 1948 errichtete Vorhoelzer den Neubau an der ArcisstraĂe, fĂźr den ein groĂer Teil des alten Neureutherbaus abgerissen werden musste.
1948 wurde Martin Elsaesser als Entwurfslehrer neu berufen. Der ehemalige Stadtbaurat von Frankfurt, der während des Nationalsozialismus arbeitslos war, bekam allerdings keine ordentliche Professur mehr, sondern musste sich mit einer Vertretung begnßgen. Dagegen erhielt der Mßnchener Stadtbaurat Hermann Leitenstorfer, der auch während des Nationalsozialismus zahlreiche Bauprojekte durchfßhrte 1950 eine ordentliche Professur. Ab 1946 lehrte Franz Hart Hochbaukonstruktion und 1954 wurde der Augsburger Postbauschßler Georg Werner auf den Abel-Lehrstuhl berufen. 1957 erhielt auch der zweite Professor fßr Hochbaukonstruktion, Werner Eichberg, eine ordentliche Professur.
In den 1950er-Jahren gab es erneut eine Neuverteilung der LehrstĂźhle zwischen Modernen und gemäĂigt Modernen der MĂźnchner Schule: Gerhard Weber und Gustav Hassenpflug standen fĂźr eine an Mies van der Rohe orientierte Moderne, während Josef Wiedemann und Johannes Ludwig eine eher handwerklich orientierte Moderne lehrten. Auch den starken skandinavischen Architektureinfluss an der TU MĂźnchen prägten Ludwig und Wiedemann.
Nachdem 1957 DÜllgast emeritiert wurde, wurden seine Lehrbereiche neu aufgeteilt: Raumkunst und Architekturzeichnen ßbernahm Johannes Ludwig, die darstellende Geometrie kam zur Baugeschichte von Friedrich Krauss, Hochbaukonstruktion zu Franz Hart. Walter Karnapp lehrte nun Freihandzeichnen und Perspektive, während Robert Lippl nun fßr Grundlehre zuständig war.
In den 1960er-Jahren kamen zwei neue LehrstĂźhle hinzu: Helmut Gebhard lehrte ab 1967 Entwerfen und Bauen auf dem Lande und Gottfried MĂźller ab 1968 Raumforschung, Raumordnung und Landesplanung. Die Studentenrevolten drĂźckten sich vor allem in der Kritik an schlechter Lehre und hohen Durchfallquoten in den Vordiplomsfächern an anderen Fakultäten aus. In den 1970er-Jahren monierten Studenten vor allem die fehlende theoretische Reflexion Ăźber das Bauen und seine normativen Voraussetzungen. Das Ergebnis war der studentische Frustra-Report. Obwohl während der 1970er-Jahre die Hälfte der LehrstĂźhle neu besetzt wurden, bestand die âMĂźnchener Linieâ (âkein Revirement, keine Experimente, keine Ăffnung zu theoretisch reflektiertem Entwerfenâcite-ref-1[1]) fort.
MĂźnchner Architekturpragmatik 1968â1993
Von 1946 bis 1968 stieg die Zahl der LehrstĂźhle von 10 auf 17, die EntwurfslehrstĂźhle erhĂśhten sich von vier auf sechs. Die Studentenzahlen nahmen zwischen 1968 und 1993 von 850 auf 1300 zu. Aus der Theoriediskussion der 68er âStudentenrevolutionâ ging ein Lehrstuhl zur EinfĂźhrung ins Entwerfen hervor. Die Neubesetzungen von Ăźber der Hälfte der LehrstĂźhle in den 1970er-Jahren brachten keinen Kurswechsel der pragmatisch-praxisorientierten Architekturschule MĂźnchen. Schwerpunkt und Stärke der MĂźnchner Architekturschule bildete die solide, baukonstruktiv fundierte Entwurfsausbildung. Im Zuge einer neuen Studienordnung wurde 1991 das Fach EinfĂźhrung ins Entwerfen wieder abgeschafft und dafĂźr als Perspektive fĂźr die 1990er-Jahre das Konzept eines konstruktiven Entwurfs ausgebaut.
Georg Kßttinger errichtete mit Studenten der TU Mßnchen die Bruder-Klaus-Kapelle in Eichstätt.
Johannes Ludwig stockte 1968 Vorhoelzers zweigeschossigen Verwaltungsbau an der ArcisstraĂe um weitere zwei Geschosse turmartig auf. Ende der 1970er-Jahre wurde durch den Abbruch einiger frei werdender Gebäude im dicht bebauten Hochschulinnenhof eine Auflockerung erreicht. Nach gewonnenem Wettbewerb konnte dann Rudolf Wienands als letzte wichtige Arrondierung 1990â1994 eine innere HochschulstraĂe mit einem zentralen Freiraum vor einem zurĂźckgesetzten langgestreckten Institutsbau und einem Auditorium Maximum schaffen, das sich segmentfĂśrmig zur neu gestalteten Mitte Ăśffnet.
Aufbruch in die Internationalisierung seit 1993
In den 1990er-Jahren schärfte die Fakultät ihr Profil und steigerte ihr Renommee durch die Berufung einiger international anerkannter Architekten auf Entwurfslehrstßhle. Durch den Aufbau eines Technischen Zentrums wurde der konstruktiv-technische und durch das Architekturmuseum der historische Schwerpunkt der Fakultät gestärkt.
Im Zuge der âBologna-Erklärungâ von 1999 und der Studienreform von 2002 wurden an der TU MĂźnchen die international vergleichbaren AbschlĂźsse Bachelor und Master eingefĂźhrt. Aktuell bietet die Fakultät fĂźr Architektur der TU MĂźnchen drei Bachelorstudiengänge und fĂźnf MasterabschlĂźsse an.
Die systematische Internationalisierung gehĂśrt zu den strategischen Entwicklungszielen der MĂźnchener Architekturschule: So ist die Verankerung eines einjährigen Auslandsstudium aller B.A. Studierenden im 3. Jahr ein Alleinstellungsmerkmal unter den europäischen Architekturschulen. Seit 2008 weitet die Fakultät fĂźr Architektur der TUM ihre Kontakte mit Universitäten auf der ganzen Welt kontinuierlich aus. Derzeit hat die Fakultät 85 Partneruniversitäten in 37 Ländern. Im akademischen Jahr 2014/15 besuchten 188 Architekturstudenten der TU fĂźr ein bis zwei Semester eine Partneruniversität im Ausland. Gleichzeitig begrĂźĂte die Fakultät fĂźr Architektur 204 Austauschstudenten von zahlreichen weltweiten Partneruniversitäten aus 35 Ländern â darunter Italien, Frankreich, Spanien, Dänemark und Belgien, Nord-, Mittel- und SĂźdamerika, Singapur, Australien, Neuseeland, China und Mexiko.
Aktuell verfolgt die Fakultät fĂźr Architektur mit Ăźber 1.500 Studierenden und rund 200 Wissenschaftlern an 29 Professuren einen forschungsorientierten Lehransatz in Kooperation mit Ăśffentlichen Organisationen und Unternehmen in MĂźnchen sowie mit wissenschaftlichen Einrichtungen auf der ganzen Welt. Dabei verfĂźgt sie Ăźber ein ungewĂśhnlich umfangreiches Themenportfolio: Charakteristisch sind neben dem methodischen Schwerpunkt Entwerfen (âArchitectural Designâ) die weiteren starken Focus Areas âUrban and Landscape Transformationâ, âIntegrated Building Technologiesâ und âCultural Heritage, History and Criticismâ.
Da die bauliche Entwicklung des Stammgeländes seit Mitte der 1990er-Jahre mit dem âWienandsbauâ abgeschlossen ist, werden seitdem kontinuierlich bauliche Situationen verbessert und dadurch auch die Attraktivität der Hochschule gesteigert. So entstand 2010 durch Umbau das sogenannte Vorhoelzer Forum auf dem Dach des Hauptgebäudes. 2011 wurde der Hauptzugang an der ArcisstraĂe neu gestaltet und ein neues Wegeleitsystem entwickelt.
Department Head (bis 2021 Dekan/in)
⢠1975â77: Fred Angerer
⢠1980â82: Johann-Christoph Ottow
⢠1983â88: Otto Meitinger
⢠1988â90: Hermann SchrĂśder
⢠1996â98: Ferdinand Stracke
⢠1999â00: Rainer Barthel
⢠2006â09: Dietrich Fink
⢠2009â11: Regine Keller
⢠2011â14: Sophie Wolfrum
⢠2014â17: Hannelore Deubzer
⢠2017â21: Andreas Hild
⢠2021â24: Regine Keller
⢠2024â: Alexander von Kienlin
Aktuelle Professoren
⢠Thomas Auer
⢠Stephen Bates
⢠Stephan Birk
⢠Benedikt Boucsein
⢠Pierluigi DâAcunto
⢠Thomas Danzl
⢠Kathrin DÜrfler
⢠Dietrich Erben
⢠Niklas Fanelsa
⢠Uta Graff
⢠Andreas Hild
⢠Regine Keller
⢠Francis KÊrÊ
⢠Bruno Krucker
⢠Jeannette Kuo
⢠Andres Lepik
⢠Ferdinand Ludwig
⢠Mark Michaeli
⢠Florian Nagler
⢠Frank Petzold
⢠Andreas Putz
⢠Katja Thoring
⢠Udo Weilacher
Ehemalige Architekturlehrer und Professoren (Auswahl)
Bauschule der Akademie der Bildenden KĂźnste
Polytechnische Schule
Neues Polytechnikum/Technische Hochschule
⢠Albert Geul
⢠August Thiersch
⢠Carl Hocheder
⢠Theodor Fischer
⢠Hans Grässel
⢠Philipp Sporrer
⢠Paul Pfann
⢠Wilhelm Wittmann
⢠Hermann Buchert
⢠Adolf Abel
⢠Hubert KnackfuĂ
⢠Roderich Fick
⢠Fritz Gablonsky
⢠Alwin Seifert
⢠Hans DÜllgast
⢠Friedrich Krauss
⢠Alfred Zenns
⢠Martin Elsaesser
⢠Georg Werner
⢠Werner Eichberg
⢠Franz Hart
⢠Gerhard Weber
⢠Josef Wiedemann
⢠Johannes Ludwig
⢠Fred Angerer
⢠Hans Karlinger
Technische Universität Mßnchen
⢠Helmut Gebhard
⢠Gerd Albers
⢠Robert Lippl
⢠Uwe Kiessler
⢠Bernhard Winkler
⢠Theodor Hugues
⢠Otto Meitinger
⢠Sampo Widmann
⢠Georg Kßttinger
⢠Thomas Herzog
⢠Rudolf Wienands
⢠Gottfried Gruben
⢠Wolf Koenigs
⢠Norbert Huse
⢠Stephan Trßby
⢠Erwin Emmerling
⢠Sophie Wolfrum
⢠Fritz Frenkler
⢠Hermann Kaufmann
⢠Florian Musso
⢠Dietrich Fink
⢠Tina Haase
⢠Manfred Schuller
⢠Dietrich Fink
⢠Bruno Dietrichs
⢠Ingrid Krau
⢠Thomas Bock
Ausgewählte Alumni
⢠Gottfried BÜhm
⢠Gui Bonsiepe
⢠Helmut Jahn
⢠Ernst Maria Lang
⢠Gerhard Matzig
⢠Kurt Ackermann
⢠Uta Hassler
⢠Elisabeth BÜhm
⢠Konrad Wohlhage
⢠Walter Gropius
⢠Sep Ruf
⢠Ella Briggs
Preise und Stiftungen
Senator Bernhard Borst Preis
Die Bernhard-Borst-Stiftung verleiht den Senator Bernhard Borst Preis der TU Mßnchen an Studierende oder junge Absolventen der Studiengänge Architektur. Der Auswahlprozess erfolgt jährlich durch das Department Architektur der TUM.
Preisträger:
⢠2024: Pia Schneider
⢠2023: Ivo Kalvelagecite-ref-2[2]
⢠2019: Nick FÜrster, Dominik Thoma, Tanja Schmidt, Jonas Hamberger und Maximilian David Grabercite-ref-3[3]
⢠2016: Katrin Fleischer und Corinna Wiest, Michael Fox und Lionel Eschecite-ref-4[4]
⢠2015: Alexander Richert und Laura Wollenhaupt fßr Das GewÜhnliche, Matthias Retzer und Simon Rott fßr Isarwerk, Benedict Esche fßr Portfoliocite-ref-5[5]
⢠2013: Verena Fridrich
⢠2010: Ludwig Zitzelsbergercite-ref-6[6]
Hans DĂśllgast Preis
Der Hans DÜllgast Preis der Technischen Universität Mßnchen wird semesterweise fßr die beste Master-Thesis im Studiengang Architektur vergeben. In Gedenken an Hans DÜllgast wird dieser seit 1982 vergeben.cite-ref-7[7]
Preisträger:
⢠2024: Laura Lehle
⢠2023: Simon Martini
⢠2020: Lukas Brecheler fĂźr Wohngigant â Ein Wohnhochhaus in der Stadt und Alexandra Huber fĂźr Catching the wind
⢠2019: Marion Montiel Cabrera fßr Schiffsmuseum Nao Victoria und Philipp Valente Gouveia Pais fßr Bauernhaus Narburg
⢠2018: Dimitrij Lakatos fßr Ein Vermittlungsraum fßr die Pinakotheken und Matteo Pelagatti fßr Lampedusa, eine architektonische Intervention am Tor Europas
⢠2017: Markus Stolz fßr Der Turm auf dem Lande. Umbau eines Lagerhauses
⢠2016: Lena Kohl fßr Das Gedächtnis der Stadt: Erweiterung des Stadtarchivs am Nordbad
⢠2015: Leo Bettini fßr Palco Pubblico
⢠2014: Dominik von Waldthausen fßr Alte Brauerei
⢠2013: Caroline Higi fßr Konzerthaus am Hofgarten
⢠2012: Felix Reiner fßr Zentralbibliothek fßr die LMU Mßnchen
⢠2011: Urs Fridrich fßr Gartenhof im Kreszentia Stift
⢠2010: Wulf BÜer fßr Living Art
⢠2009: Christof Bedall fßr Mitbßrgerhaus Bad TÜlz und Felix Krßttli fßr Mixed Use
⢠2008: Matthias Schaule fßr The image of the city
⢠2007: Sebastian Multerer fĂźr MĂźnchner Freiheit LeopoldstraĂe
⢠2006: Philipp Gasteiger fßr Starnberg
⢠2005: Isabel Strehle fßr Landränder und Michael Weià fßr Schubertiadehaus in Schwarzenberg
⢠2004: Eva Klampfl fßr Innsbruck waterfront und Alexander Fthenakis fßr Odeon-Konzerthaus
⢠2003: Agnes FÜrster fßr Block-Häuser
⢠2002: Anke Pfeffer und Peter Ralf fßr Stadtfoyer und Tobias Bßttner fßr Brenner_Rast
⢠2001: Maren Kohaus fßr Handeln-Dienen-Kaufen am Isartor und Sigrid Wittl fßr Ein Museum fßr den Kßnstler Karl Valentin in Mßnchen
⢠2000: Gerhard Zehetmaier und Hermann Streicher
⢠1999: Martin Lechner fßr Polare Forschungsstation und Fedor Kusmierz fßr Bibliothek
⢠1998: Kerstin Weigert fßr Stadthaus-Durchaus und JÜrg SchrÜder fßr Weyarn-Musikakademie und Grundschule
⢠1997: Katrin Gessel fĂźr Akademie fĂźr Konservierung und Restaurierung und Michaela Hoppe fĂźr SchĂśne Aussicht â Eine FreiraumbĂźhne fĂźr den MĂźnchner Norden
⢠1996: Claudia Klusser fĂźr Die Donauinsel â Neue Mitte Neu-Ulm und Hans Kazzer fĂźr Die Kathedrale unserer Zeit
⢠1995: Marie Sophie Knopp fĂźr Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum an den Isarauen und Peter Kuchenreuther fĂźr Am Flet â Verdichtung und Umstrukturierung eines Hamburger Stadtquartiers
⢠1994: Susanne Veit fßr Badehaus und Kurhotel, Karlsbad und Robert Mantel fßr Islamisches Zentrum, Augsburg
⢠1993: Martina GĂźnther und Mathias Fiegl fĂźr Der Mittlere Ring â ein neuer Stadtraum
⢠1992: Michaela Busenkell und Andreas Gierer
⢠1991: Thomas Pfeiffer
⢠1990: Mechtild Glaab
⢠1989: Thomas Schmiedl
⢠1988: Werner Lang
⢠1987: Ute Link
⢠1986: Franz Wimmer
⢠1985: Andreas Ehrmann
⢠1983: Miriam Wagmann
⢠1982: Gerhard Breu
Johannes B. Ortner Preis
Die Johannes B. Ortner-Stiftung wurde im Jahre 2005 gegrĂźndet. Sie fĂśrdert Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern der naturwissenschaftlichen und technischen Studienfächer, insbesondere der Architektur und des Bauingenieurwesens, sowie das Studien- und Weiterbildungsangebot der TUM im Ausland. Johannes B. Ortner ist Ehrensenator und groĂzĂźgiger Mäzen Âťseiner TUMÂŤ.
Mit der Auszeichnung herausragender Arbeiten von Nachwuchs in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern mÜchte die Stiftung eine Tradition begrßnden, um erbrachte wissenschaftliche Leistungen gebßhrend zu wßrdigen.
Preisträger:
⢠2020: Laura Eberhardt fĂźr Masterarbeit Hospitium â Beherbergung Sterbender. Wissenschaftliche Arbeit und Architektonisches Entwurfsprojekt
⢠2019: Barbara Berger fĂźr Dissertation Der Gasbehälter als Bautypus â Baukonstruktions geschichte des 19. und frĂźhen 20. Jahrhunderts. In England entwickelt, in Deutschland optimiert, weltweit verbreitet â gezeigt am Beispiel Italiens.
⢠2018: Verena Gaukler fĂźr Masterarbeit Harder Kultur Bastei â Stadtmauer Ingolstadt
⢠2017: Corinna Wiest fĂźr Masterarbeit Eine glĂźckliche Beziehung? Das Verhältnis von Kunst am Bau zu Architektur und Nutzer â Eine Untersuchung am Fallbeispiel des Forschungscampus Garching
⢠2016: Felix Matschke fĂźr Masterarbeit Kulturhäuser der 1950er in der DDR â Studie und Konzeption einer realistischen Neubelebung des Kulturhauses in Mestlin
⢠2015: Katharina Voigt fĂźr Masterarbeit Entwurf eines Hospizes in MĂźnchen und Ăberlegungen zur Typologie von Sterbeorten
⢠2014: Maximilian Helmreich fßr Diplomarbeit Kunst, Kaufen, Kulinarik
⢠2013: Sophie Reiner fßr Diplomarbeit La Maison de la Ville Schallmoos und Michael Maier fßr Diplomarbeit Mir gfalts Dach
⢠2012: Ludwig Zitzelsberger und Ludovic Schober fßr Diplomarbeit Umnutzung und Erweiterung des Loreto-Klosters in Landshut
⢠2011: Verena Voppichler fßr Diplomarbeit Neuentwicklung von Seilbahnstßtzen und Christina Thanner fßr Diplomarbeit Zum Kunstareal im Schwerpunkt Städtebau
⢠2010: Melanie Hammer und Waschma Sahin fĂźr Diplomarbeit Produktive Landschaften â Algenkulturzentrum in den alten Salzgärten von Cadiz
⢠2009: Judith Resch fßr Diplomarbeit Mitbßrgerhaus Bad TÜlz und Julia Klassen fßr Diplomarbeit Mixed Use
⢠2008: Hanne Andreesen und Maximiliane Groha fßr Diplomarbeit Dencity
⢠2007: Sebastian Multerer fĂźr MĂźnchner Freiheit LeopoldstraĂe
⢠2006: Lavinia Herzog fßr Diplomarbeit STEHZEUGHAUS, Mobilitätsknoten Massenverkehr-Individualverkehr
Dr. Marschall Stiftung
Zum Andenken an seinen jĂźngeren Bruder â Werner Konrad Marschall (1936â1998) â grĂźndete Horst Karl Marschall am 7. April 1999 die Werner Konrad Marschall und Dr.-Ing Horst Karl Marschall Stiftung.cite-ref-8[8] Dieser ist mit 10'000 Euro dotiert. Im Vorstand sitzen Klaus-Hinrich Wiegand, Andreas Hild, Simone Wiegand, Andreas Putz, Irene Meissner und Martin Luce.cite-ref-9[9]
Träger:
⢠2024: Julian Schäfer
⢠2023: Patricia Schneider-Marin
⢠2022: Ata Chockhachian
⢠2021: Jonathan Natanian
⢠2020: Norbert Kling
⢠2019: Eike Schling
⢠2018: Jochen Stopper
⢠2017: JuanJuan Zhao
⢠2016: Philipp Lionel Molter
⢠2015: Dominik Jelschewski
⢠2014: Gerhard Schubert fßr Mensch-Computer-Interaktion in frßhen Entwurfsphasen
⢠2013: Hilde Strobl
⢠2011: Petra Liedl fĂźr Interaktion Klima-Mensch-Gebäude und Christian Kayser fĂźr Baukonstruktion gotischer FenstermaĂwerke in MittelÂeuropa
⢠2010: Alexander Wiesneth fßr Die GewÜlbekonstruktionen Balthasar Neumanns
⢠2009: Philipp Dreher
Literatur
⢠Winfried Nerdinger und Katharina Blohm (Hrsg.): Architekturschule MĂźnchen 1868â1993. 125 Jahre Technische Universität MĂźnchen. Klinkhardt & Biermann, MĂźnchen 1993, ISBN 3-7814-0350-5.
⢠Winfried Nerdinger (Hrsg.): Aufbauzeit. Planen und Bauen, MĂźnchen 1945â1950 (Ausst. Kat. Stadtmuseum MĂźnchen 1984), MĂźnchen 1984
⢠Wolfgang A. Herrmann (Hrsg.): Technischen Universität Mßnchen. Die Geschichte eines Wissenschaftsunternehmens. Mßnchen/Berlin 2006
⢠Franz Hart: Die Bauten. In: Technische Hochschule MĂźnchen (Hrsg.), Technische Hochschule MĂźnchen 1868â1968, MĂźnchen 1986, S. 135â179.
Weblinks
⢠Offizielle Website des TUM Department of Architecture
Einzelnachweise
cite-note-11. â Nerdinger und Blohm, S. 130.
cite-note-22. â Senator Bernhard Borst Preis 2023 fĂźr Ivo Kalvelage. 5. Februar 2024, abgerufen am 6. Februar 2024.
cite-note-33. â Senator Bernhard Borst Preis 2019. 29. August 2019, abgerufen am 22. März 2024.
cite-note-44. â Team â Kollektiv A. Abgerufen am 6. Februar 2024 (englisch).
cite-note-55. â Senator Bernhard Borst Preis 2015 entschieden. 10. Dezember 2015, abgerufen am 6. Februar 2024.
cite-note-66. â BĂRO. Abgerufen am 6. Februar 2024 (deutsch).
cite-note-77. â Bundesstiftung Baukultur: Hans DĂśllgast Preis der TU MĂźnchen. Abgerufen am 21. Januar 2022.
cite-note-88. â Dr. Marschall Stiftung â Fakultät fĂźr Architektur. Abgerufen am 11. Mai 2022.
cite-note-99. â Preise. Abgerufen am 20. Dezember 2022.
48.14888711.568084coordinatesKoordinaten: 48° 8Ⲡ56ⳠN, 11° 34Ⲡ5,1ⳠO